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Befehl ausgeführt! Wolfsburgs Angreifer Patrick Helmes grüßte nach seinen Treffern gelegentlich militärisch korrekt - <b>bundesliga.de</b> präsentiert die skurrilsten und witzigsten Torjubel aus 50 Jahre Bundesliga (© imago) Kevin Kuranyi (früher Stuttgart und Schalke, heute Dynamo Moskau) bewies jahrelang seine Torgefahr in der Bundesliga. Um dieser noch zusätzlich Ausdruck zu verleihen, feuerte der Ex-Nationalspieler ab und an symbolisch ein Panzerfaust-Geschoss ab (© imago) Pistolero: Bruno Labbadia schoss gleich für mehrere Bundesliga-Clubs aus allen Rohren und war dabei extrem erfolgreich (103 Tore in 328 Spielen). Ab und zu holte der heute 47-Jährige die symbolischen Pistolen raus und feuerte, nachdem er ins Tor traf Mladen Petric spannte nach seinen Treffern "nur" einen Bogen und schoss einen Pfeil ab - damit hat er bis heute Kultstatus bei den HSV-Fans Roy Präger (r.) liebkoste zu Wolfsburger und Hamburger Zeiten seinen Schuh innig. Der Angreifer hatte ingesamt einen Hang zu Talismännern, klebte sich ein Pfennigstück auf die Schienbeinschoner. Es brachte Glück, wie 41 Bundesligatore eindrucksvoll beweisen Roboter-Alarm! Sandro Wagner (früher Bremen, heute Hertha) jubelte auf eigenwillige Weise. Der 1,94-Meter-Schlaks tanzte im Roboter-Stil im Kreis (© imago) In Kaiserslautern, Bremen und München herrschte jahrelang Salto-Alarm - allerdings für die Gegner der genannten Clubs. Wenn nämlich Miroslav Klose zuschlug, gab's den stilistisch perfekten Überschlag zu sehen. Heute dürfen die Fans von Lazio Rom über die Tore und Haltungsnoten des Nationalstürmers jubeln (© imago) Augsburgs Sascha Mölders versuchte es erst gar nicht mit einem stilechten Salto, sondern feierte seinen Treffer für die Fuggerstädter gleich per Überschlag (© imago) Mit Giovane Elber (l.) bereicherte einer der besten Ausländer aller Zeiten jahrelang die Bundesliga. Neben seinen 133 Bundesliga-Treffern überzeugte der Brasilianer vor allem durch Kreativität beim Torjubel. Hier Variante 1 - "Hoch das Bein" - zusammen mit Bixente Lizarazu (© imago) Variante 2: "Wo ist Elber?" Auch diesen Torjubel inszenierte der heute 40-Jährige. Er rollt sich nach seinem Treffer ins Bayern-Logo. Hasan Salihamidzic (l.) sucht Elber, während Sturmpartner Carsten Jancker obenauf ist (© imago) Variante 3: Am Spieltag nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA verzichtete Elber ehrfürchtig auf den großen Jubel, sondern ließ eine symbolische Friedenstaube in die Lüfte steigen. Eine große Geste eines großen Fußballers (© imago) Elber-Kollege Carsten Jancker ließ seine Ehefrau an jedem seiner Treffer teilhaben. Nach dem Torerfolg gab es den obligatorischen Kuss auf den Ehering (© imago) Zungenspiele: Marko Topic von Energie Cottbus (später Wolfsburg) widmete seine Treffer stets der Tochter, die den Bosnier zu dieser Jubelform animierte (© imago) Jefferson Farfan (l.) lutschte einst nach Treffern für S04 am Daumen - auch das ein Liebesgruß an seine Kinder Aus Vorfreude über anstehenden Nachwuchs sieht man dann und wann auch mal Spieler - wie hier die Stuttgarter - die fröhlich beschwingt symbolisch ein Baby schunkeln Schlicht, aber häufiger als jeder andere, jubelte Gerd Müller. Der beste Bundesliga-Torschütze aller Zeiten (365 Tore) sprang zumeist in die Luft und streckte den Arm zum Jubel in die Höhe (© imago) Bei einem Müller-Nachfolger stand das Ohr im Mittelpunkt des Jubel-Prozedere. Luca Toni (l.) war für seine Treffsicherheit ebenso bekannt wie für seinen "Ohrschrauber-Jubel" Toni-Nachfolger Mario Gomez erinnert beim Torjubel hingegen an seine spanischen Wurzeln. Der Ex-Stuttgarter macht dabei auf Stierkämpfer und war in der Bundesliga als Tor-Torero bekannt. Doch seit Sommer 2013 geht's für Gomez in Florenz weiter In Unterhaching hatte in der Saison 2000/01 die Jubel-Raupe Hochkunjunktur. Der Münchner Vorort-Club mischte mit einer No-Name-Truppe die Bundesliga auf Erfolgssäge: Stefan Kuntz machte diese Art des Jubels in der Bundesliga salonfähig (© imago) Oft gesehen: Felipe Santana steht stellvertretend für die Liebesgrüße der Stars an Fans, Familie, Frauen oder Freundinnen auf der Tribüne Immer weiter, immer weiter! Im Mai 2001 bekam Oliver Kahns Lauf zur Hamburger Eckfahne Legendenstatus. Durch den Ausgleich der Bayern in der Nachspielzeit holten sich Kahn und Co. doch noch die Meisterschaft in einem Krimi-Finale (© imago) Unter den Trainern ist Kahns emotionaler Bruder im Geiste definitiv Dortmunds Jürgen Klopp. Kein anderer Coach lebt an der Seitenlinie so impulsiv mit und bereichert mit seinen Jubeleinlagen die Liga Reißfest: Der heutige Stuttgarter Daniel Didavi (früher Nürnberg) ging beim Torjubel nicht gerade zimperlich mit seiner Arbeitskleidung um. Diese bestand jedoch den Textiltest Martin Harnik ließ in der Vergangenheit seinen Emotionen beim Jubeln stets freien Lauf. Der Österreicher praktizierte dabei des Öfteren den Harnik-Hammer Doch zwischendurch löste Harnik beim Derby in Freiburg auch ein Versprechen ein. Mit Mitspieler Timo Gebhart verabredete er einen besonderen Torjubel und zog sich die Hose beinahe bis an die Brust hoch Schalkes Ex-Angreifer Emile Mpenza präsentierte seinen muskelbepackten Körper, nachdem er es krachen ließ im gegnerischen Kasten Huckepack: Bielefelds Marco Küntzel (u.) ehrte Torschütze Sibusiso Zuma, indem er den Südafrikaner in die Höhe stemmte. Beide schienen Spaß daran zu haben Keinen Grund sich zu verstecken hätte eigentlich Leverkusens Angreifer Thomas Brdaric nach seinen Treffern für die "Werkself" gehabt. Dennoch zog er sich schon mal vor Freude das Trikot über den Kopf Derby-Held: Am 19. Dezember 1997 beschenkte Schalke-Keeper Jens Lehmann (M.) sich selbst und den Club vorzeitig zu Weihnachten. Durch seinen 2:2-Ausgleichstreffer in Dortmund rettete der Keeper nicht nur einen Punkt, sondern auch ein fröhliches Weihnachtsfest. Olaf Thon (r.) bedankte sich als Erster Nicht mehr zu bremsen war Hamburgs Thomas Gravesen (l.) nach seinem ersten Bundesliga-Tor. Der Däne, an der Elbe als "Hümörbombe" stets positiv in Erinnerung geblieben, spielte später sogar noch bei Real Madrid Markus Münch erzielte am 18. Mai 1996 nicht sein erstes Bundesliga-Tor, aber mit ziemlicher Sicherheit sein wichtigstes. Durch den Treffer gegen Lautern ebnete der spätere Münchner Bayer den Weg zum Klasserhalt Hört ihr? Andriy Voronin wollte die Fans nach seinem Treffer noch mehr in Stimmung bringen. Der Ukrainer, zuletzt in der Bundesliga in Düsseldorf am Ball, erzielte 48 Treffer in 155 Bundesliga-Spielen für Bayer, Hertha und die Fortuna Ich war's: Nelson Valdez stellte beim Saison-Eröffnungsspiel der Bremer am 6. August 2004 nochmal klar, dass er für Werders Treffer verantwortlich war Die Mainzer brillierten in der Saison 2010/2011 als Aufsteiger mit sieben Startsiegen. Die junge Mannschaft spielte unter der Führung von Coach Thomas Tuchel Offensivfußball allererster Güte. Der innovative Torjubel symbolisierte eine Boygroup - so war der Spitzname der Mainzer geboren Kölns Slawomir Peszko (u.) wurde nach seinem Tor von den Mitspielern richtiggehend begraben. Zum Glück leidet der Pole nicht unter Platzangst Marcell Jansens (l.) Jubelgeste kennt man in der Bundesliga auch schon gut. Die seitlich ausgestreckten Arme sind das Markenzeichen des Nationalspielers. Der Linksfuß war bislang 22 Mal in der Bundesliga erfolgreich Fingerzeig: Der heutige Dortmunder Marco Reus zeigte den Anhängern schon zu Gladbacher Zeiten den Weg vor, heute glänzt er regelmäßig im Signal-Iduna-Park Senor Raul verlieh dem FC Schalke über zwei Jahre lang einen königlichen Glanz. Der Ex-Real-Star blühte in "königsblau" noch einmal so richtig auf. Die Jubel-Gesten des Spaniers waren ebenso elegant wie seine Spielweise Premiere gegen die Großen: Jacopo Sala erzielte seinen ersten Treffer für den HSV im Spitzenduell gegen den FC Bayern und rettete den Norddeutschen so einen Punkt. Die Freude brüllte der Italiener frei raus
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