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Der Hamburger SV hat in den vergangenen 50 Jahren immer in der Bundesliga gespielt, auf der Bank des "Dinos" war dafür aber umso mehr Bewegung. <b>Martin Wilke</b> (2.v.l.) betreute die "Rothosen" vom 1. Juli 1963 bis zum 7. Mai 1964, gewann allerdings nur elf von 30 Spielen (zehn Remis, neun Niederlagen) (© imago) <b>Georg Gawliczek</b> (l.) löste ihn darum zum 1. Juli 1964 ab, bewegte sich mit den Hanseaten bis zu seiner Entlassung am 17. April 1966 aber größtenteils im grauen Mittelfeld (© imago) Die Halbwertszeit von <b>Josef Schneider</b>, der vom 18. April 1966 bis 30. Juni 1967 amtierte, war nach nicht einmal einem Jahr und Platz 14 in der Abschlusstabelle ebenfalls abgelaufen. (© imago) Auch <b>Kurt Koch</b> (r.) hielt sich nur ein Jahr im Amt (1. Juli 1967 bis 30.Juni 1968) - mit Rang 13 trat der HSV weiter auf der Stelle (© imago) Unter der Regie von <b>Georg Knöpfle</b>, der vom 1. Juli 1968 bis zum 30. Juni 1970 das Sagen hatte, ging es dann endlich aufwärts - in beiden Spielzeiten landete man immerhin auf Platz 6 (© imago) <b>Klaus-Dieter Ochs</b> (l.) trainierte Uwe Seeler und Co. vom 1. Juli 1970 bis zum 30. Juni 1973 - und erlebte nach Platz fünf im ersten Jahr mit den Rängen 10 und 14 in den darauffolgenden Spielzeiten einen bedenklichen Negativtrend (© imago) Die Vereinsspitze reagierte und holte <b>Kuno Klötzer</b>, der vom 1. Juli 1973 bis zum 30. Juni 1977 in der Verantwortung stand. In 136 Spielen gab es 62 Siege (29 Remis, 45 Niederlagen) (© imago) Sein Nachfolger <b>Rudi Gutendorf</b> (r., hier mit Kevin Keegan) hatte deutlich weniger Glück: Angetreten am 1. Juli 1977 war die Amtszeit des Weltenbummlers am 27. Oktober desselben Jahres trotz sechs Siegen in zwölf Spielen schon wieder vorbei  (© imago) <b>Arkoc Özcan</b> übernahm zum 28. Oktober 1977, landete in der Abschlusstabelle nur auf Platz 10 und musste zum 30. Juni 1978 wieder gehen (© imago) <b>Branko Zebec</b> übernahm am 1. Juli 1978 das Zepter - und holte mit dem Tabellenzehnten des Vorjahres sensationell den Titel! Im Jahr darauf wuchs allerdings die Kritik an seinen harten Trainingsmethoden und seiner Schwäche für alkoholische Getränke. Das Ergebnis war die Entlassung am 18. Dezember 1980 Mit <b>Aleksandar Ristic</b> kam das nächste Unikat zum HSV. Der Jugoslawe übernahm die Hanseaten bis zum Ende der Saison 1979/80 und führte den HSV immerhin auf Platz 2 (© imago) Eine ganze Ära prägte <b>Ernst Happel</b> beim HSV. Der stets grummelnde Österreicher blieb ganze sechs Jahre in Hamburg und führte sein Team zu zwei deutschen Meisterschaften und dem Triumph im Landesmeisterpokal. Es blieb bis heute die erfolgreichste Zeit des Bundesliga-"Dinos" Für <b>Josip Skoblar</b> war es schwer, an die Erfolge von Happel anzuknüpfen. Nach 15 Bundesligaspielen (davon nur fünf gewonnen) war seine Zeit beim HSV schnell wieder vorbei (© imago) <b>Willi Reimann</b> (r.) prägte die Hanseaten wieder stärker als sein Vorgänger. Vom 11. November 1987 bis zum 4.  Januar 1990 ging seine Amtszeit in Hamburg. Seine Bilanz kann sich sehen lassen: 32 Siege, 19 Remis, 23 Niederlagen (© imago) <b>Gerd-Volker Schock</b> war anschließend über zwei Jahre lang HSV-Coach - und auch er machte einen soliden Job (28 Siege, 22 Remis, 24 Niederlagen). Für die Ansprüche der Hanseaten war das allerdings zu wenig (© imago) <b>Egon Coordes</b> übernahm am 12. März 1992, doch seine Amtszeit war nur auf 18 Bundesligaspiele begrenzt. Am 21. September 1992 musste er seinen Hut nehmen (© imago) Über drei Jahre lang durfte <b>Benno Möhlmann</b> auf der HSV-Bank sitzen - mehr als Mittelfeldplätze sprangen in dieser Zeit für die Norddeutschen aber nicht heraus. Seine Bilanz (31 Siege, 34 Remis, 38 Niederlagen) ist negativ Mit ihrem Ex-Star <b>Felix Magath</b> schaffte es der HSV wieder, an die erfolgreiche Zeit anzuknüpfen - zumindest für eine Saison. 1995/96 landeten die Hamburger auf Platz 5, bevor es in der anschließenden Spielzeit wieder bergab ging (Platz 12) und Magaths Zeit beim HSV ablief <b>Ralf Schehr</b> übernahm als Interimstrainer für zwei Spiele und brachte die Saison 1996/97 mit einem Sieg und einem Remis gut zu Ende Mit <b>Frank Pagelsdorf</b> (r.) folgte ein Trainer, der über vier Jahre lang auf der HSV-Bank blieb - und damit hinter Happel der dienstälteste HSV-Trainer wurde. Mit ihm schafften die Hamburger Platz 7 und 3 in den Spielzeiten 1998/99 und 1999/2000 <b>Holger Hieronymus</b> (l.) übernahm nach Pagelsdorfs Entlassung für zwei Spiele den HSV - dabei gab es ein Remis und eine Niederlage Am 3.Oktober 2001 wurde der Österreicher <b>Kurt Jara</b> (2.v.l.) HSV-Trainer und landete nach der Saison auf Platz 11. In der folgenden Spielzeit führte er sein Team sogar auf Platz 4. Am 22. Oktober 2003 musste Jara wieder gehen Mit <b>Klaus Toppmöller</b> folgte der nächste prominente Trainer - er blieb ziemlich genau ein Jahr in der Hansestadt. Seine Bilanz ist ausgeglichen: 14 Siege, 5 Remis, 14 Niederlagen <b>Thomas Doll</b> war vom 18. Oktober 2004 bis zum 1. Februar 2007 HSV-Trainer - und führte die Hanseaten in die obere Tabellenhälfte. Unter seiner Leitung landete der "Dino" auf den Plätzen 8 und 3. Die Hinrunde 2006/07 verpatzte der HSV, und Doll musste gehen <b>Huub Stevens</b> schaffte es, die Saison noch auf Platz 7 abzuschließen - und er führte die Hamburger 2007/08 sogar auf Rang 4. Wegen der Erkrankung seiner Frau verließ der Niederländer die Hanseaten im Sommer 2008 Mit <b>Martin Jol</b> saß anschließend erneut ein Niederländer auf der HSV-Bank - und er war durchaus erfolgreich. Platz 4 stand am Ende der Saison 2008/09, doch auch Jol verließ den HSV wieder <b>Bruno Labbadia</b> übernahm den Staffelstab von Jol, doch er schaffte es nicht, die Saison 2009/10 zu Ende zu führen - trotz einer ansprechenden Bilanz (zwölf Siege, zwölf Remis, acht Niederlagen) <b>Ricardo Moniz</b> (r.) übernahm den HSV für zwei Spiele und schaffte es dabei, ungeschlagen zu bleiben (ein Sieg, ein Remis) <b>Armin Veh</b> stieg in der Saison 2010/11 beim HSV ein, musste am 13. März 2011 aber wieder gehen. Seine Bilanz (elf Siege, vier Remis, elf Niederlagen) war ausgeglichen - und damit zu schlecht für die Ansprüche der Hanseaten <b>Michael Oenning</b> (l.) erlebte eine schwere Zeit in der Hansestadt. Nachdem er den HSV 2010/11 immerhin noch auf Platz 8 geführt hatte, wurde er am 19. September 2011 schon wieder abgelöst. Ein einziger Sieg gelang Oenning in 14 Spielen <b>Rodolfo Cardoso</b> sprang als Intermistrainer ein und holte in zwei Spielen immerhin einen Sieg (bei einer Niederlage) Bevor Thorsten Fink beim HSV anfing, half auch Sportdirektor <b>Frank Arnesen</b> für ein Spiel aus - und gewann <b>Thorsten Fink</b> wurde am 17. Oktober 2011 Cheftrainer der Hanseaten. Nachdem der HSV in der laufenden Spielzeit nach fünf Spieltagen erst einen Sieg verbuchen konnte, musste er abtreten <b>Rodolfo Cardoso</b> übernahm für eine Partie - und verlor ausgerechnet im Nordderby gegen Werder Bremen mit 0:2 <b>Bert van Marwijk</b> heißt der neue HSV-Trainer, der ab dem 7. Spieltag übernimmt. Der frühere BVB-Trainer hatte zuvor die niederländische Nationalmannschaft bis 2012 betreut
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